Montag, 23. Oktober 2017

Aurora - die Prinzessin unter den Blusen

So langsam kommen diverse Probenähprojekte zum Ende und ich werde danach erstmal eine kleine Pause einlegen, um liegengebliebene Dinge zu erledigen. Ausserdem möchte ich meine Winterbasics um ein paar selbstgenähte Teile erweitern ohne zu testen - einfach mal freestylemäßig.

Aurora, Chiffon und ich

Ein Schnitt, den ich getestet habe, ist die Bluse/Tunika/Kleid Aurora von Wardrobe by me. Hinter diesem dänischen Label steht die Designerin Christina Albeck und sie gehört seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsdesignern. Dabei kenne ich Wardrobe by me erst seit dem Frühjahr dieses Jahres, doch die Schnitte sind gut durchdacht, geben viel Spielraum für Kreativität und sitzen eigentlich von Anfang an sehr gut. Wenn es bisher beim Testen des Schnittmusters zu neuen Versionen kam, waren es meist nur Kleinigkeiten, die geändert wurden.
Anfangs war die Bluse noch namenlos, als aber bekannt wurde, dass sie Aurora heißen sollte, fiel mir sofort das Ballett Dornröschen ein, wo die Prinzessin Aurora heißt. Mein 2. Gedanke war übrigens die Mehlsorte "Aurora" und ich hatte, wie jetzt gerade auch, den alten Werbesong im Kopf: Aurora mit dem Sonnenstern! Kennt Ihr den auch noch? Da vergesse ich ständig irgendwelche Sachen, aber so ein blöder Werbesong bleibt hängen, und das obwohl weder meine Mutter noch ich jemals diese Mehlsorte gekauft haben.
Ich entschied mich bei der Aurora gleich 2x für die gleiche Ausführung, obwohl ich sonst gern verschiedene Versionen teste, doch der nahende Winter liess mich vom Kleid wie auch der Kurzarmbluse absehen. Das nächste Frühjahr kommt bestimmt und dann kann ich es noch immer nachholen.
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Seit mehreren Jahren habe ich in meinem Stofflager Chiffon in den unterschiedlichsten Farben und Qualitäten liegen und aus welchen Gründen auch immer, greife ich bei Schnittmustern von Wardrobe by me als erstes darauf zurück. Dabei hatte ich mir beim letzten Mal, als ich die Hera nähte und wegen des Stoffes reichlich fluchte, geschworen, dass ich Chiffon erstmal nicht mehr anrühre. Der Schwur hielt nicht sehr lange. Für die Juniper von Anniway Schnittmuster wie auch die Bluse Greta von Finas Ideen, griff ich zielstrebig zum blauen Chiffon, der sich aber wunderbar mit den anderen Materialen vertrug. Es war vielleicht genau diese Erfahrung, die mich meinen Schwur weiterhin vergessen liess. Irgendwo dazwischen nähte ich noch die Chaibluse von Itch-to-Stitch und liess mich zum Ausgleich zum Vergessen meinen Schwur wieder erneuern.
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Als vor ein paar Wochen Wardrobe by me wieder ein Probenähen ankündigte, ich mich sofort bewarb und innerhalb von wenigen Minuten sofort die Zusage hatte, griff ich zielsicher zum .... ja, richtig... Chiffon. Wiedermal ein guter, lang gelagerter Chiffon aus der Rubrik „was hat mich geritten, als ich den kaufte?!?“ Immerhin war ich so schlau und schnitt das olle Stöffchen auf der letzten verbliebenen Auslegware in meiner Wohnung zu. Das hilft tatsächlich ungemein, weil der Stoff per se weniger verrutscht. Bei der Sichtung des Schnittmusters sprach allerdings vom Bauchgefühl her bereits so einiges gegen die Wahl. Vorne an der Bluse ein Einsatz, an den noch Belege kommen, dann alles an das Vorderteil stecken und zudem noch raffen.... Ich sah die Katastrophe schon nahen...
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Vollkommen auf Misserfolg ausgerichtet, machte ich mich ans Werk. Und was sol, ich Euch sagen - er blieb aus. Stattdessen fügten sich die Teile wie Butter zusammen. Der Rest war dann nur noch ein Kinderspiel. An die überschnittenen Schultern wurden noch vor schliessen der Seitennähte die Ärmel genäht. Sogar die Schluppe mit Kragensteg war kein Problem.
Da sass ich nun - zwar glücklich dass ich zum einen ein paar Meter Stoff weniger im Stofflager hatte und die Bluse problemlos gelungen war, aber ... ja, es gibt tatsächlich ein ABER... aber zum anderen tatsächlich etwas enttäuscht darüber, dass die Bluse soll gut gelungen war, denn das Muster vom Stoff gefiel mir überhaupt nicht. Wer keine Probleme hat, wo er sie erwartet, macht sie sich eben an anderer Stelle. Man ist da schliesslich flexibel.
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Nichtsdestotrotz machte ich Fotos für den Passformcheck. Als ich die Fotos dann aber bearbeitete, sah ich plötzlich, dass die Bluse eigentlich richtig klasse aussieht. Boah... was für ein Mist! Da will man endlich mal gepflegt enttäuscht sein und am Ende stimmt aber alles. Schlimmer noch, man ist sogar noch richtig glücklich, zwar widerwillig, aber glücklich und zufrieden.

Ich sah Murphys Law schon kommen....

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Für die nächste Aurora Bluse standen Murphy und seinem Law Scheunentore offen. Er hätte einfach durchgehen müssen, denn ich wählte meinen heissgeliebten Koshibo in Navyblau für Version 2, deren Ausschnitt vorne mittlerweile etwas tiefergelegt wurde. Während des Zuschnitts kam mir plötzlich die Idee, dass ich die vordere Ausschnittkante und die Armbündchen mit einem anderen Stoff gestalten könnte. Für solche Einfälle ist es wirklich von Vorteil, dass ich nicht immer (eigentlich nie) alles sofort wegräume. So blieb ich sehr schnell an einem Rest Lederjersey Imitat hängen. Das Ergebnis seht ihr hier, weil Murphy nicht die Gelegenheit nutzte, mir meinen durchdachten Plan zu vereiteln und ich nun stolze Besitzerin zweier Aurora Schluppenblusen bin.
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Ach ja, mein Stofflager ist natürlich mittlerweile wieder aufgefüllt. Ganz nach dem Motto: Ein Stoff vernäht, drei Neue gekauft.
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Die Fakten

Das E-Book mit reichlich bebilderter und ausführlicher Anleitung bekommt Ihr bei Wardrobe by me
Koshibo: Der Stoffhandel
Lederjerseyimitat: by-mami
Ihr werdet in der nächsten Zeit übrigens diverse Probenähprojekte von TINAlisa Schnittdesign (Herbstkollektion), Itch-to-Stitch, Shoo! und Sewera sehen.
Auf meiner Facebookseite ( http://facebook.com/derdiedaspunkt/ ) verlose ich noch bis heute, dem 19.10. 2 Schnitte der Herbstkollektion von TINAlisa. Alle Teilnahmebedingungen und andere Gewinnmöglichkeiten findet Ihr dort.
Euch allen einen schönen Rumstag,
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Cassie - 3. und 1. Versuch

Bevor ich beginne ein kleines Vorwort: Den nachfolgenden Text hatte ich nachmittags angefangen und heute abend beendet. Dann wollte ich ein Bild einfügen und löschte versehentlich alles, woran ich bisher gearbeitet hatte. Ein kurzes Fluchen und Plan B kam auf den Plan. Der Blogpost war gerade fertig, als ich sah, dass der ursprüngliche Text noch auf meinem iPad war. Den habe ich dann gerettet und die Fotos neu eingefügt. Wer gerne die andere Version lesen möchte, kann sie ganz am Ende des Textes finden.

Hallo Ihr Lieben,
meinem Gefühl nach habe ich in letzter Zeit kaum Blogbeiträge geschrieben, was wahrscheinlich ein rein subjektives Empfinden ist. Vielleicht liegt es daran, dass ich nähe und nähe aber kaum etwas davon vorstelle. Und woran liegt das? Nun, es ist nichts Neues, dass ich seit einiger Zeit begeisterte Probenäherin bin. Mir gefällt die Arbeit im Team, obwohl ich nicht wirklich ein Teamplayer bin, aber zu Hause sitzend und wissend, man ist ein Teil eines Teams und kann sich trotzdem seinen Kaffee holen und Pause machen wann man will, ist sehr angenehm. Wenn es dann noch Projekte sind, die einen ein wenig fordern und man das Gefühl hat, man hat nicht nur ein schönes Teil genäht, sondern auch noch was gelernt, dann bringt es mir Spaß. Es kommt natürlich sehr auf die Art des Probenähens an. Wie in meinem letzten Blogspost Ein ungewöhnliches Probenähen beschrieben, kann es manchmal auch etwas anders laufen.
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Nun hat das Probenähen für mich einen entscheidenen Nachteil: Man muss immer warten, bis das Schnittmuster veröffentlicht wird, bevor man es zeigen kann. Ich tendiere oft dazu, gleich am Anfang ein Teil fertig zu haben und wenn es mir richtig gut gefällt, möchte ich es am liebsten gleich zeigen, muss dann aber erstmal eine Weile warten. Da muss ich mich jedesmal in Zurückhaltung üben.
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Seit Ende August bin ich im Probenähteam von TinaLisa und dort wird eine ganze Kollektion erscheinen. Seit August habe ich hier jetzt Teile, die ich für mein Leben gerne zeigen möchte, aber nicht kann. Das führt dazu, dass alle Teile meist schon längst fotografiert aber noch nicht verbloggt sind und ich aus unerklärlichen Gründen denke, ich kann sie auch noch nicht anziehen. Fragt jetzt nicht, was das für ein schräger Reflex ist. Den hatte ich auch schon mal bei den 12 colours of handmade fashion.
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Ich tendiere sowieso manchmal zu schrägen Reflexen. Einige schiebe ich darauf zurück, dass ich ursprünglich in eine nicht digitale Welt geboren wurde. 1965 gab es zwar schon Telefon und Fernseher, aber Handys und Computer waren beim Normalbürger noch Fremdworte.
Wer in meinem Alter ist erinnert sich noch an die Zeit, als das graue Standardtelefon im Flur oder Wohnzimmer stand, die Gespräche im Minutentakt abgerechnet wurden und die ganze Familie zuhörte?
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Bei der allgemeinen Bevölkerung kamen die Handys erst irgendwann in den 90igern zögerlich an und gehörten innerhalb weniger Jahre zur Standardausrüstung. Ich erinnere mich daran, wie ich im Auto hinter meinem Weltbesten herfuhr und wir miteinander telefonierten. Als er dann in eine andere Richtung abbog, kam mir das oft wie ein Wunder vor. Ich saß dann in meinem Auto und sagte tatsächlich diesen Satz: "Wow, ich kann Dich noch hören obwohl ich Dich nicht mehr sehe...". Der Satz wäre vielleicht ca. 1994 nicht so ungewöhnlich gewesen... aber ich sagte ihn ca. 10 Jahre später. Mein Kopf braucht da manchmal etwas länger.
Ich weiß natürlich, dass ich meine Probenähergebnisse auch schon vor der Veröffentlichung des Schnittes anziehen kann, aber so richtig bin ich mit dem Gedanken noch nicht befreundet.
Um da ein wenig Entspannung zu bekommen, nähe ich dann einfach mal etwas "nur so", zur Entspannung, zum Ausgleich oder wie auch immer. Vor allem aber, um mit dem letzten Nadelstich und Bügelstrich das Teil gleich überzustreifen und vielleicht schon mal vorab einen Selfie bei Instagram einzustellen.
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Momentan bin ich ziemlich leidenschaftliche Cassie Biker Leggings Vernäherin. Der Schnitt es es mir wirklich angetan, was eventuell daran liegen mag, dass ich schon lange auf der Suche nach so einer Hose war und wenn man sie dann endlich entdeckt, kann man nicht mehr aufhören.
Die Cassies die Ihr heute hier seht, sind Cassie 3 und 4. Die ersten Beiden gibt es hier und hier. Auslöser für Nr. 3 und 4 war einmal die Farbe und zum anderen das Material.
Auf Facebook hatte ich bei einer anderen Userin dieses tolle Rot gesehen und war sofort Feuer und Flamme. Und wie der Zufall es will, entdeckte ich bei Karstadt in Hamburg einen Bengaline Stretch in knallrot. Er war perfekt. (Und wer jetzt glaubt, ich hätte nur den Stoff gekauft.... süüüüß! Schaut mal hier Über den Umgang mit Stoffen… )
Noch vor meinem Besuch in Hamburg fand ich auf der Seite von by-mami einen für mich neuen Stoff, den ich aber unbedingt ausprobieren wollte. Es handelte sich dabei um ein Lederjerseyimitat. Das hörte sich so spannend an, dass ich ihn erstmal bestellte ohne mir wirklich darüber Gedanken zu machen, was ich damit anstellen würde. Eine Option war, ihn für ein Teil der Herbstkollektion zu nehmen. Als ich ihn aber doch nicht wählte, blieb er liegen und ich hatte sehr schnell die Vorstellung von einer Bikerleggings aus Lederimitat. Ich war begeistert, wie toll er sich vernähen liess. Und zudem ist er auch noch sehr angenehm zu tragen.
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Mit der Cassie habe ich einen weiteren Lieblingsschnitt gefunden und ich werde Euch in der nächsten Zeit noch einige mehr vorstellen. Meine Bloggerfreundin Jenni von Basteltantes Nähkästchen hat gerade diese Woche einen Blogbeitrag über Lieblingsschnitte geschrieben. Ich kann da nur sagen, dass ich viele habe und bei Schnitten eine treulose Tomate bin. Da fällt die Liebe mal da und mal dort hin - währt etwas länger oder auch nicht. In der Hinsicht bin ich wirklich polyamor.
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Zum Abschluss eine Zusammenstellung der Links:
Cassie Biker Leggings von Elle Puls
Lederjerseyimitat von by-mami
und natürlich verrumst
Ich wünsche Euch einen schönen Donnerstag und freut Euch auf's Wochenende. Der Sommer soll aller Wahrscheinlichkeit seinen Abschiedsbesuch für 2017 machen.
Eure
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Auf Wunsch hier mein Plan B....

Hallo Ihr Lieben,
so ungefähr hätte die Schlagzeile wohl in bekannten deutschen Tageszeitung ausgesehen, wenn ich irgendwie berühmt wäre. Bin ich aber nicht und die letzte Stunde habe ich an meinem Text gefeilt, den ich heute Nachmittag angefangen hatte. Ich änderte hier und dort etwas, nahm etwas heraus, fügte anderes hinzu und war endlich ansatzweise zufrieden. Nur das eine Foto war mir zu dunkel und ich bearbeitete es nach. Da ich nicht zu Hause an meinem PC sitze, sondern bei meinem Freund, musste ich das Foto über Umwege neu in den Blogbeitrag einfügen und löschte bei diesem Vorgang den gesamten Text.
Jetzt habe ich die Wahl: Schreibe ich alles nochmal und bringe den Beitrag nächste Woche oder erspare ich Euch heute mal wieder viel Text und zeige einfach nur meine Bikerleggings?
Ich entscheide mich für das Zeigen. Und warum? Das bekommt Ihr jetzt in einer völlig zusammenhanglosen Kurzfassung meines ursprünglichen Textes. Also, verehrte Leser, legen Sie bitte die Sitzgurte an und stellen Sie die Rückenlehnen in die senkrechte Position.
Kurzfassung: Ganz viel Probenähen. Tolle Teile, die ich noch nicht zeigen kann. Aber ich kann sie anziehen - vergesse ich manchmal. Ganz hippelig, wenn was Neues fertig ist, muss aber stillhalten.
Also einfach mal so nähen, weil bringt Spaß und ich kann zeigen.
Cassie genäht, tolle Biker Leggings. Hab schon 2. Seht Ihr hier und hier. 2 reichen nicht, weil ich bin Frau. War in Hamburg, hab Stoff gefunden. Rot - yeah! Warum? Weil ich vorher bei Facebook eine rote Hose sah und ich auch eine haben wollte.
Ach ja - Karstadt Stoffabteilung - glaubt ja nicht, es war der einzige Stoff. Mehr dazu hier.
Vor Hamburg Stoff für Probenähen bestellt und bei by mami tolles Lederjerseyimitat gefunden. Nicht benutzt wofür gedacht und noch ne Cassie genäht. Jaja, wen wundert es. Da gehören noch die Worte neugierig und leicht zu vernähen hin. Dehnbar ist er auch. Ich darum ganz begeistert.
Und obwohl ich noch mehr Bilder von der blauen Cassie habe, werde ich jetzt einen Teufel tun und sie hier über Umwege einfügen, um am Ende den Text ein weiteres mal verschwinden zu lassen, zumal ich nicht gerade wacher und geduldiger werde.
Was ich aber noch hinzufügen möchte, sind die Links zum Schnitt und zum Lederjersey:
Cassie Biker Leggings von Elle Puls
Lederjerseyimitat von by mami
Und verrumst bin ich auch.
Ich hoffe Ihr habt die Kurzfassung gut überstanden. In dem unwahrscheinlichen Fall einer Frage zum Zusammenhang, könnt Ihr gern die Kommentarbox verwenden.
Ich entschuldige mich für das textliche Katastrophenniveau, aber manchmal soll es nicht so sein, wie man will. Aber tröstlich ist, dass am Wochenende der Sommer nochmal eine Farewell 2017 Tour durch Deutschland macht.
Habt daher einen schönen Donnerstag und freut Euch auf das Wochenende.
Eure
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Ein ungewöhnliches Probenähen

Es war ungefähr Juli/August, als ich auf einen Aufruf von Pier and Palace Patterns bei Instagram aufmerksam wurde. Ich hatte gerade meine ersten Erfahrungen im Probenähen gesammelt, bewarb mich und wurde angenommen.
Genäht werden sollte das Bikerjacket Kemptown und das englischsprachige Ebook kam schon bald per Email. Von der Aufmachung her ist es anders, als die Ebooks, die ich bisher kannte - es wirkt fast wie ein Magazin und heißt daher auch E-magazin. Inhaltlich finde ich neben den üblichen Erklärungen interessant, dass es eine sogenannte „Skill School“ gibt, ein Teil, in dem besondere Nähte ausführlich beschrieben werden.
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Für mein erstes Modell wählte ich diesmal tatsächlich keinen normalen Stoff, sondern eine alte Gardine meines Sohnes und das war gut so. Die Jacke war für meine Körpergröße einfach zu kurz.
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Was mir sofort auffiel, war die fehlende Kommunikation mit den anderen Probenäherinnen. So konnte ich zwar per Direktnachricht bei Instagram oder über Email direkt bei Pier and Palace Patterns nachfragen und erhielt auch recht zeitnah Antworten, aber der Vorteil in einer Gruppe zu nähen überwiegt einfach durch den Austausch mit anderen.
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So blieb für mich bis zum Schluss unklar, wie ich das Futter mit den sogenannten Hongkong Finish einnähen sollte. Beim Hongkong Finish werden die meisten Säume mit Schrägband eingefasst, was wirklich sehr schön aussieht. Nur was nützt mir das, wenn dann das Futter später darüber liegt. Das bremste mein Vorankommen. Jetzt, nachdem der Schnitt erschienen ist, weiß ich, was ich hätte machen sollen. Eine Innenansicht der Jacke im Ebook wäre da gleich zu Anfang hilfreich gewesen. Vorgesehen ist nämlich, dass das Futter nicht, wie sonst üblich, ähnlich wie der Außenstoff erst zusammen- und dann später eingenäht wird. Stattdessen sollen Außenstoff und Futter zusammen genäht und die Säume am Ende mit Schrägband eingefasst werden. Das habe ich lediglich bei den Ärmeln gemacht. Für den Rest war es zu spät. Zugegeben - die geforderte Variante sieht von Innen sehr interessant und schön aus, allerdings sieht es kaum jemand. Aber das ist letztlich Geschmacksache.
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Während des Probenähens kamen umfangreiche Fragebögen zum Ebook. Ich merkte u.a. an, dass es auf dem Schnittmuster keine Markierungslinien gibt, an dem man die Jacke verlängern oder verkürzen kann. Auch musste ich vorne an der Brust reichlich Weite wegnehmen. Da die Jacke ganz ohne Abnäher auskommt, dafür aber um so mehr Teilungsnähte hat, musste ich mich an die Änderungen herantasten.
Am Ende konnte ich die Jacke fertigstellen, auch wenn ich beim Futter letztlich geschummelt habe.
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Der erste Schnitt des neuen Labels ist diese Woche erschienen und wird noch für kurze Zeit zu einem Sonderpreis auf der Webseite von Pier and Palace Pattern erhältlich sein.
Trotz mancher Verständnisschwierigkeiten und Änderungen, gefällt mir die Jacke gut und wegen der vielen Schnitteile kann man mit verschiedenen Stoffen tolle Effekte erzielen, was ich bisher noch nicht versucht habe. Wer, wie ich, nicht so viel Wert auf das Innenleben der Jacke legt, kann das Futter auf herkömmliche Weise einnähen.
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Mein Fazit: Die Bikerjacke ist ein toller Schnitt, dass Ebook aber nicht unbedingt für Anfänger geeignet, schon allein deshalb, weil es nur in Englisch erhältlich ist. Wer sich von der Sprache nicht abschrecken läßt und schon einige Erfahrung hat, wird aber gut damit zurecht kommen, denn es ist zudem reichlich bebildert.
Das man die Jacke allein vom Stil her vielfältig kombinieren kann, zeigen meine Beispielfotos, dabei war das mit dem Stoff, den ich aus meinem Lager wählte, nicht ganz einfach.
Wenn ich jetzt noch eine Bikerleggings in der passenden Farbe nähe, werde ich wahrscheinlich vom nächsten Motorradfahrer sofort von der Straße geschnappt (ich selbst habe nämlich weder Motorrad noch den Führerschein dafür). Aber die Motorradsaison neigt sich ja für die Genussfahrer dem Ende.
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Schnitt: Kempton Biker Jacket von Pier and Palace Patterns
Verlinkt bei Rums
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Mittwoch, 4. Oktober 2017

Orange - 12 Colours of Handmade Fashion

Am 1. September gab Selmin  die neue Farbe bekannt und diesmal hatte ich sie richtig erahnt. Den Statistikern unter Euch sei gesagt - ich habe mehrfach (ungenauer Faktor) eine Farbe geahnt, aber diesmal lag ich endlich richtig... Ihr könnt jetzt mal ausrechnen, wie gut ich in der Vorhersage bin, zumal die Farben von Januar bis August sowieso raus sind. Hab ich das Zeug zur Wahrsagerin?  Ist vielleicht im September generell mein Bauchgefühl immer auf einem Höhepunkt?
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War es weibliche Intuition, weil ich mich im 9. Monat endlich auf Selmins Denkweise eingeschossen habe?
Mit gestärktem Selbstbewusstsein halte ich mich einfach mal für absolut phänomenal, weil ich gewusst - nicht geahnt - habe, dass im September Orange dran ist. Meine Kristallkugel ist sensationell. Für die restlichen Monate sage ich nur gegen Gebühr voraus!
Als erstes möchte ich eine Schnittmengenanmerkung machen: Letzten Monat war ja Lila dran und ich hatte diesen tollen Ringeljersey in lila/orange. Ich machte davon Fotos, um festzustellen, dass zumindest mein Auge hauptsächlich Orange wahrnimmt. So nahm ich das Shirt aus dem Monat August raus, stellte meine Streifenbluse vor und dachte mir, "hey, Orange, super, für September passt sie genial!" ... und dann war der Gedanke auch erstmal vergessen. Im Prinzip hatte ich schon vor dem 9.9. insgesamt 3 mögliche Stücke in orange für diese Challenge. Die 3. wäre übrigens der Rock Resa gewesen.
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Nun hat Orange bei mir zu einer sehr merkwürdigen Reaktion geführt. Ich nahm es einfach zur Kenntnis (weil ich es ja auch im Kaffeesatz deutlich sehen konnte), und konzentrierte mich auf die Einhaltung aller wichtigen Probenähtermine vor meinem Italienurlaub. Und weil ich mit diversen Probenähen nicht ausgelastet genug war, nähte ich so nebenbei einfach noch für mich.
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Es erschien die Cassie von Elle Puls und die erste war bald fertig. Da dachte ich, ich brauche dringend noch eine 2. Diesmal endlich in der Farbkombination, die mir schon seit Monaten durch einen netten Instagrambekannten im Kopf rumschwebt. Und was mache ich - ich nähe sie und poste zumindest ein Foto davon auf Instagram. Einige Tage später wird mir gewahr, dass ich die Hose wunderbar für 12 Colours of Handmade Fashion nutzen könnte.
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Während ich also alles für meinen Urlaub in Venedig vorbereitete, Termine so koordinierte, dass Schnitte und neu erschienene Stoffe zeitgleich gepostet werden konnten, vergas ich vollkommen 12 Colours of Handmade Fashion.War ja aber auch nicht schlimm, weil ich mit 3 Stücken schon längst über das Ziel hinausgeschossen war. Aber da war diese Stimme in mir, die sagte "da ist aber kein spezielles Projekt dabei" ... - "aber muss es doch auch nicht", sagte die andere Stimme. "Selmin schreibt ausdrücklich, dass es keine neuen Sachen sein müssen!" - "Mag ja sein, aber bisher - bis auf einen Monat, haben wir immer extra dafür genäht!" Man beachte übrigens in diesem Zusammenhang die Formulierung 'haben WIR immer extra dafür genäht...'
Am 17.9. kam wir nachmittags zurück aus Venedig und am 18.9. entdeckte ich den neon-orangefarbenen Doubleface Viskosestoff, den ich vor dem Urlaub bestellt und alsbald vergessen hatte.
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Da meine Probenähbluse Janis gerade ganz hoch im Kurs stand und der Schnitt bereits erschienen war, konnte ich jetzt schalten und walten und verwandelte die Bluse in ein Shirt, ganz ohne Volants und Rüschen, dafür mit eingenähten Gummibändern in den Ärmeln. Dann musste ich mich nur noch zügeln, sie nicht gleich bei Instagram zu posten, damit ich etwas für den 27.9. als einzige Überraschung habe.
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Apropos Orange und vergessen... betrachtet diesen Teil jetzt als Outing der non-sexuellen Art. Ich habe diese nicht angenehme Angewohnheit, Dinge zu verlieren. Da suche ich schon mal 3 Monate nach meinem Tauch Logbuch, finde nach einem Jahr eine liebgewonnene Kette hinter einem Badezimmerschränkchen und suche sowieso immer mal wieder nach Handy, Schlüsseln, Kaffeetasse, Scheren, Nahttrenner usw. Irgendwann im Juli begann ich nach meinem E-Reader zu suchen. Und ziemlich zeitgleich fiel mir auf, dass ein 10 Liter quietschoranger Plastikeimer fehlte. Ein paar Wochen später fehlte dann noch meine Sonnenbrille mit geschliffenen Gläsern. Ich suchte alles ab. Fragte meinen Partner, liess ihn bei sich suchen, suchte vorsichtshalber eigenhändig bei ihm auch noch mal nach... ich fand nix. Es ging soweit, dass ich insbesondere für den E-Reader eine Frist setzte, denn für den Urlaub wollte ich ihn unbedingt dabei haben (hatte ich übrigens auch.. aber nicht ein einziges Mal benutzt!!).
Als erstes tauchte die Sonnenbrille wieder auf und ich wusste, ich muss mir keine neue anfertigen lassen und hatte somit in meinem Kopf Geld gespart, sodass ich jetzt - die Frist war verstrichen - bei Ebay nach einem neuen E-Reader gucken konnte. Und ich fand einen gebrauchten, sogar mit Hintergrundbeleuchtung, was mein Alter nicht hatte. Er bekam sofort eine neue Hülle genäht, denn die andere war ja mit dem anderen E-Reader nicht zu finden. (Übrigens ist die Hülle auch orange, damit ich das Gerät künftig besser sehe bzw. finde, aber meine beste Freundin bekam einen Lachanfall, als ich ihr es erzählte. Sie fragte, ob es wirklich eine gute Idee war, sie orange zu machen, wenn ich nicht mal einen Platikeimer finde.......)
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Am 9.9. fuhren wir also mit Freunden erst nach München zu einer Party, um am nächsten Tag gleich nach Venedig durchzustarten. Auf der Fahrt nach München quasselten wir Frauen so manches vor uns hin und ich erwähnte irgendwann meine restlichen 2 verlorenen Gegenstände. Ich habe zwar für mich allein eine recht große Wohnung, aber einen großen quietschorangenen Eimer zu verlieren ist schon eine Kunst. Das erzählte ich ungefähr so meiner Freundin, die dann recht lapidar meint, sie hätte den Eimer. Ich hielt es erst für einen Scherz. Aber nach einigen Nachfragen merkte ich, sie meinte es ernst. Nun hätte mal ein kleines leises, weit entferntes Glöckchen in mir klingeln können, aber nichts, null, niente, nada... gar NIX! Als sie mir dann von dem Umstand erzählte, weshalb sie in den Besitz meines Eimers gekommen war, dämmerte es langsam. Sie hatte zudem versucht, meinem Freund den Eimer mehrfach mitzugeben, wenn er da war, aber jedesmal selbst vergessen. Also gut, Eimer war da, Sonnenbrille schon längst gefunden und E-Reader ersetzt. Es folgte eine Woche Venedig.... wir kamen zurück und ich packte meinen Koffer und meinen Reiserucksack aus....
Und hier kommt jetzt dieser Teil, wo ich selbst nicht weiss, was ich davon halten soll. Beide Reisetaschen-/koffer kommen nach dem Auspacken in den Keller, werden aber vorher noch einer gründlichen Untersuchung unterzogen.... scheinbar nicht immer so gründlich, denn in dem Rucksack entdeckte ich bei oben genannter Untersuchung den .... ja, ratet nur, den Eimer hatte ich ja schon... genau... den E-Reader!!! Ich war tatsächlich mit 2 E-Readern in Venedig ohne es zu wissen. Der Zoll in München hingegen hatte es wahrscheinlich beim Durchleuchten des Handgepäcks gesehen, aber nichts gesagt (die Blödbommel!!!).
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Seitdem trage ich mich mit dem Gedanken, künftig den Zoll zu bemühen, wenn mal wieder was fehlt. Jedenfalls habe ich jetzt 2 Ereader und bin gern bereit, den ohne Hintergrundbeleuchtung abzugeben. Mit selbstgenähter Hülle, allerdings mit der Tendenz, manchmal wochenlang zu verschwinden.
Bevor ich mein eh schon angeknacktes Image weiter demontiere, packe ich jetzt mal meine 3 Kleidungsstücke zu Tweed and Greet, lege, noch einen Zwischenstop bei MMM ein und fahre dann erstmal für ein paar Tage nach Hamburg.
Verwendete Schnitte: Cassie Biker Leggings von Elle Puls, Artemis von Lasari Design, Janis von Wardrobe by me
Machts gut, Ihr Lieben!

Mit Greta auf Kreta…

Nach Janis in Venice wäre es ja jetzt echt toll, wenn ich hier die Bluse Greta von Fina auf Kreta vorstellen könnte, aber ich muss Euch enttäuschen - weder meine Greta noch ich waren bisher auf Kreta. Stattdessen war Greta Nr. 1 auch in Venedig, was keinerlei Reim ergibt und - ja, ich schäme mich - nicht mal Fotos von Greta in Venedig entstanden sind, obwohl ich sie anhatte. Es liegt daran, dass ich sie ein paar mal abends trug und das Licht dann nicht wirklich optimal zum Fotografieren war. Aber sie hat die Italiener mindestens genauso beeindruckt, wie meine Janis und ich bin fest davon überzeugt, dass Greta der Grund ist, weshalb wir abends bei Roberto, dem lustigen Kellner, einen Bellini aufs Haus bekamen (kann jemand das Gegenteil beweisen? - eben!!!).
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Als Fina von Finas Ideen zum Probenähen aufrief, bewarb ich mich sofort, weil ich seit einiger Zeit wirklich gern füe sie nähen wollte. Meine liebe Bloggerfreundin, Jenni von Basteltantes Nähkästchen, ist ein schon seit einiger Zeit ein Fan von Finas Schnittmustern und war beim Probenähen für das Kleid dabei. Sie steckte mich mit ihrer Begeisterung an. Und so freute ich mich doppelt, als Fina mich in ihr Team aufnahm.
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Greta mit der versetzt angesetzten, verdeckten Knopfleiste hatte mich sofort interessiert. Auf der Suche nach einem geeignet Stoff fand ich einen Rest von meinem Jumpsuit, musste aber schnell merken, dass er nicht reichen würde. Daneben lag jedoch der blaue Chiffon, den ich bereits für meine erste Juniper gewählt hatte und entschied spontan, einge Schnittteile mit dem Chiffon zuzuschneiden. So entstand unabsichtlich eine hervorragend passende Greta zur Juniper.
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Kaum aus Venedig zurück, machte ich mich an Greta Nr. 2. Für sie hatte ich bereits aus Venedig einen Nadelstreifenstoff bei Der Stoffhandel bestellt. Das war ein Samstag und ich schrieb in einer Notiz, dass ich sehr glücklich wäre, wenn der Stoff bald kommen würde. So wartete ich den Montag mit der 2. Greta ab, schaute mich aber schon vorsichtshalber nach Alternativen um, denn Greta und Fotos sollten bald für das Ebook fertig sein. Am Dienstag morgen klingelte der Postbote und brachte mir den Stoff, der direkt aus dem Paket auf dem Boden (Zuschneidetisch würde sich jetzt besser anhören, aber ich habe keinen) zum Zuschneiden landete. Zudem konnte ich noch spontan meinen Einfädler an der Nähmaschine reparieren und ich wusste, jetzt geht nichts mehr schief. Im Gegensatz zur ersten Greta gelang mir diesmal die verdeckte Knopfleiste einwandfrei, weil sich def Knoten in meinem Kopf gelöst hatte. Der Rest war unproblematisch und ich wurde übermütig. Die Besonderheit bei Greta ist nämlich, dass man die Bluse einfach so über den Kopf ziehen kann oder aber tatsächlich Knöpfe und Knöpflöcher annäht. Man kann sie auch ganz anders machen, als Bikerjacke mit Reissverschluss, wie hier bei Basteltantes Nähkästchen zu sehen ist. Das mit den Knöpflöchern klappte allerdings nicht so, wie ich wollte (hatte ja an dem Tag schon genug Erfolgserlebnisse) und ich nähte die Knopfleiste einfach zu.
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Während ich an dieser Bluse arbeitete wurde mir zum ersten mal richtig bewusst, dass ich aus irgendeinem Grund seit einiger Zeit total auf Nadelstreifen stehe. Die Greta wurde innerhalb weniger Wochen das 3. Kleidungsstück in diesem Muster.
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Ich war mit meinen beiden Gretas nicht besonders einfallsreich, obwohl sie so viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Mir gefiel,aber von Anfang an der eigentliche Schnitt mit langen, glatten Ärmeln, im Gegensatz zu kurzen, gekräuselten Ärmeln oder gar Rüsvhen an der Knopfleiste. Da die Temperaturen schon etwas kühler wurden, wollte ich gern die langen Ärmel haben aber der nächste Sommer kommt bestimmt und dann tobe ich mich an dem Muster vielleicht nochmal so richtig aus.
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Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, in dem Team dabei gewesen zu sein. Es war eine tolle, entspannte Atmosphäre und die Hilfestellungen untereinander haben ganz hervorragend geklappt.
In Finas Shop findet Ihr neben dem Ebook auch diverse Designbeispiele, die während dieser Zeit entstanden sind. Und wenn man das sieht, dann ist das wirklich eine tolle Zusammenarbeit aus Schnitt und Umsetzung. Das Ebook ist leicht verständlich, gut bebildert und für Nähanfänger durchaus geeignet.
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Mit Greta war ich zwar nicht auf Kreta, ziehe dafür aber mal wieder nach einigen Wochen Abwesenheit zu Creadienstag und Dienstagsdinge sowie HOT
Möchtet Ihr nochmal die Fakten?
Bluse Greta von Finas Ideen für €7,90 in Finas Shop zu beziehen
Nadelstreifenstoff rechtzeitig von Der Stoffhandel  geliefert. Vielen Dank !!!
Ich hoffe, Ihr hattet einen guten Start in die Woche und wünsche Euch einen angenehmen Dienstag.
Eure
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Mit Janis in Venice

Es ist noch keine ganze Woche her, seit ich wieder aus Venedig zurück bin. Es war mein erster Besuch und ich schwelge noch immer in Erinnerungen und schaue mir die Fotos an. Was für eine Stadt! Ich hatte schon oft gehört, wie schön Venedig ist, aber ich glaube, jeder wird am Ende seine eigenen Eindrücke haben.
Venedig hat uns so alles geboten: Viele Touristen, Biennale, endlose Sehenswürdigkeiten, Sonne, Abzocke im Restaurant, Bellini, den Kellner Roberto mit viel Humor, Regen, Bellini, Eis, leckeres Essen und letztlich auch Hochwasser.
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Probenähen für Wardrobe by Me

Aber auch ich hatte Venedig etwas zu bieten. Nicht nur einen Koffer voll selbstgenähter Kleidung, sondern auch meine bis dahin noch geheime Probenähbluse "Janis" von Wardrobe by Me. Dieses Schnittmusterlabel habe ich irgendwann mal durch Zufall im Internet entdeckt und mein erstes Projekt war die Shorts Frida. Als ich sie auf Instagram postete, meldete sich Christina Albeck, die hinter dem Label steht, bei mir und bot mir an, ein Schnittmuster aus ihrer Kollektion auszusuchen. So fand ich zu meiner großen Kleiderliebe, dem Susie Slip Dress. Während Frida und ich am Anfang noch einen etwas holprigen Start hatten, waren Susie und ich sofort beste Freundinnen. Und daraus ergab sich dann auch ein netter Kontakt zu Christina Albeck. Nach Susie folgte die Freebook-Bluse Hera, die problemlos genäht gewesen wäre, hätte ich nicht diesen fiesen, miesen, hinterhältigen und rutschigen Chiffon gewählt. Danach dauerte es nicht lang und ich entdeckte einen Probenähaufruf von Wardrobe by Me für eine neue Bluse und ich zögerte keine Sekunde und bewarb mich. Schnell bekam ich eine Privatnachricht von Christina, die sich darüber freute, dass ich dabei sein wollte. Jetzt musste ich alles nur noch so koordinieren, dass ich Janis vor dem Urlaub fertig bekam, denn die Veröffentlichung des Ebooks war für den 10.09. vorgesehen, wo ich bereits in der Lagunenstadt sein wollte.
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Für meine erste Janis wählte ich einen Koshibo von Der Stoffhandel, der gleichen Stoff, den ich auch für das Susie Slip Dress gewählt hatte. Zu dem Zeitpunkt war das Ebook noch mit Rüschen am unteren Saum am Vorder- und Rückenteil vorgesehen.
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Kaum war sie fertig, kam eine neue Variante heraus, diesmal ohne Rüschenvolant am Oberteil. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits in meinem Lieblingsstoffladen, Das Königskind, in Friedberg gewesen, die schon vor dem offiziellen Verkaufsstart die neue Kollektion von Milliblus hatten. Ich verliebte mich spontan in ganz viele Stoffe. Der Besuch hatte nur einen Haken: Ich wollte nur gucken. Hierzu empfehle ich Euch meinen letzten Blogbeitrag Über den Umgang mit Stoffen… von letzter Woche. Um mich gleich abzusichern, sagte ich beim Betreten: "Ich bin nur hier um zu gucken." Die beiden Inhaber, Uli und David, nickten mein Vorhaben brav ab, aber es schwang so ein stiller Unterton mit, der in Richtung: "Jaaaa, siiiicher! (und ich schwöre, ich konnte das Kopftätscheln fast spüren)...Wir kennen Dich noch nicht lange, aber bisher bist Du hier noch nie ohne Stoff rausgegangen, aber wir glauben Dir (ZWINKER, ZWINKER, ZWINKER)... " ....
Ich streichelte über die neue Kollektion von Milliblus, dachte insbesondere bei dem Viskosestoff an die neue Janis-Variante und sagte dann mit dem Stoffballen im Arm: "Also von dem hier kaufe ich jetzt nicht 1,50m!" - Uli stellte sich an den Tisch und schnitt keine 1,50 m ab und musste mich folglich auch nicht darauf hinweisen, dass ich ihn zwar (nicht-) kaufen, aber vor dem offiziellen Verkaufsstart noch nicht zeigen kann. Das passte prima, denn für den Verkaufstart war der 7.9. angesetzt und der Schnitt sollte erst 3 Tage später veröffentlicht werden. Da ich den Stoff ja nicht wirklich gekauft hatte, war das sowieso kein Problem.
Zu Hause schnitt ich den nicht gekauften Stoff sofort zu und nähte mir meine 2. Janis und sie wurde gigantisch. Kaum war sie fertig war auch klar, dass sie unbedingt mit nach Venedig muss.
Übrigens hatte ich auch mein erstes italienisches Stoffladenerlebnis. Ich war wirklich auf der Suche nach einem Stoffgeschäft und fand das erst in der Nähe eines Restaurant, wo wir am ersten Abend gegessen hatten. Die Inhaberin war eine nette ältere Dame, die keiner weiteren Sprache als Italienisch mächtig war. "Egal", dachte ich... "warum hast Du immer wieder mal zu Hause italienisch gelernt, wenn nicht für diese Gelegenheit". So stotterte ich mich durch das Gespräch, was aber nicht so schwierig war, weil die Dame sehr gesprächig war. Also ließ ich sie reden und mir Stoffe zeigen. Die Preise überstiegen mein Budget und ich verließ den Laden mit einem freundlichen Lächeln. Ein paar Tage später kamen wir an einem größeren Stoffladen vorbei und angesichts der Größe des Geschäfts und meines seligen Lächelns hatte sich mein Weltbester kurz nach meinem Betreten des Ladens gegenüber in eine Bar gesetzt und schon mal vorsorglich 2 Bellini bestellt. Ich hingegen durchstöberte alles, schreckte vor Preisen von beispielsweise 98 €/Meter zurück und nippte an meinem Bellini, noch bevor er warm wurde. Aber es ließ mich nicht los. Es gab dort nämlich auch günstigere Stoffe. Ich betone extra "günstigere". Am vorletzten Urlaubstag - da wo der Einkaufsdrang bei mir immer extrem zunimmt - ging ich allein zu dem Laden, durchstöberte wieder alles und entdeckte diesen tollen Jersey. Ich würde ihn hier wahrscheinlich auch bekommen, aber dieser kommt aus Venedig! Also ging ich zu dem glatzköpfigen Verkäufer und meinte in einem fehlerfreien italienisch, dass ich gern 1,50 m davon hätte. Er maß es aus, schnitt es ab und packte es ein. Währenddessen schweiften meine Blicke auf die anderen Stoffballen und ich stammelte in tranceartiger Glückseligkeit etwas von "Paradiso...." Großer Fehler! Italienische Verkäufer reagieren sofort darauf und kommen mir diversen Stoffballen an einen herangetreten und schwärmen mit dieser samtig-rauhen Stimme von diesem Stoff. Ich war mittlerweile völlig eingelullt und verstand neben dieser wunderbaren Stimme irgendetwas von "Original Dolce&Gabana"... sah, wie meine Finger über diesen Stoff strichen... und bevor ich noch weiter abdriftete, war da mein deutsches Stimmchen und schrie einemal laut durch mein Gehirn "Hast Du gehört?!???? - Dolce&Gabana!!!! Du verlässt jetzt umgehend den Laden!!!" Innerlich wollte ich nochmal protestieren, aber bevor ich dazu kam, schrie dieselbe Stimme "KONTOSTAND!!!" Okay, ich gab nach, murmelte, dass ich zurückkommen würde (wenn ich einen Millionär geheiratet habe), und "Arrividerci". Draußen auf der Straße kam ich wieder in der normalen Welt an und realisierte, dass ich mit 25 € pro Meter den teuersten Jersey meines Lebens gekauft hatte.
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Mein Partner, der bisweilen ein wenig beansprucht wird von mir, wenn ich ihm neue geschneiderte Kleidungsstücke zeige, war diesmal ganz beeindruckt. Er lobt eigentlich immer alles, was ich mache, was wirklich lieb und süß ist. Manchmal gefällt ihm etwas nicht ganz so - meine Overalls/Jumpsuits z.B., was aber lediglich daran liegt, dass er generell keine Einteiler mag. Aber als er Janis Nr. 2 sah, sagte er ganz deutlich, dass die Bluse wirklich schön geworden ist. Und genau das wiederholte er immer wieder unaufgefordert in unserem Urlaub. Da war es nicht ganz so schwierig, ihn zu bitten, Fotos für diesen Blog zu machen. Der erste Versuch ging aber leider reichlich daneben, weil es schon zu dunkel war. So konnte man die Janis zwar gut erkennen, aber mir schwebte die Kulisse von Venedig im Hintergrund vor, aber alles was man erkannte, war schwarz.
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Aber ein paar Tage später fuhren wir mit dem Vaporetto, dem Wasserbus, die eine Linie komplett ab. Wir hatten uns ein 3-Tage-Ticket gegönnt, als Ausgleich dafür, dass ich mich vehement gegen eine Gondelfahrt aussprach. Mein Freund wollte eigentlich unbedingt mit mir eine Gondelfahrt machen, aber zum einen fand ich den Preis von ca. 100 € obzön hoch und zum anderen waren die Kanäle teilweise so mit Gondeln überfüllt, dass sämtliche Romantik flöten ging. Der Vaporetto war mehr mein Fall. Gedrängt zwischen anderen Touristen und Einheimischen, mit ein bißchen Wums über das Wasser schippern, sagte mir da mehr zu. Wir fuhren an einem Tag bis zur Station Lido auf der gleichnamigen Insel.
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Auf der Rückfahrt steuerten wir als nächstes die erste Station auf der Hauptinsel, S. Elena, an. Nur wenige Kilometer vom Zentrum entfernt liegt dort ein wunderbarer Stadtteil mit viel Bäumen und leeren Gassen, relativ nahe dem Ausstellungspavillons der Biennale. Das war der perfekte Platz für das nächste Shooting. Komischerweise muss ich immer wieder feststellen, dass ich es mittlerweile so gewohnt bin, meine Fotos selbst zu machen, dass ich eher befangen bin, wenn mein Freund dahinter steht. Und wenn er dann noch sagt, "mach doch das, was Du immer machst", fällt mir erstmal gar nichts ein. Aber das legte sich nach einer Weile und so kam die nächste Janis-Serie zustande. Komischerweise hatten wir kurz vorher am Anleger Rialto auch schon Fotos gemacht - mitten im Getümmel. Das war für mich einfacher. Scheinbar brauche ich Zuschauer, um mich zum Affen zu machen. Wer Erfahrung in Psychologie hat, kann sich mit diesem Phänomen jetzt gern beschäftigen. Ich glaube, ich will es gar nicht wissen.
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Während des Probenähens sind tolle Blusen entstanden, weil der Schnitt sehr viele Varianten bietet. Ich habe jetzt beide Male den V-Ausschnitt gewählt,  aber es gibt auch einen Runden. Dazu verschiedene Ärmelvarianten mit Rüschen oder ohne, lang oder kurz, Rüschen am unteren Saum oder Trompetenärmel, sowie die Wahl zwischen Webware und Jersey bzw. elastischen Stoffen . Die Erklärungen, wenn auch auf Englisch, sind durch die Bebilderung gut verständlich und leicht nachzunähen.
Wer Interesse an dem Schnittmuster hat, sich aber nicht herantraut, weil es auf Englisch ist, kann sich bei Fragen gern an mich wenden. Ich versuche so gut ich kann, zu helfen.
Obwohl ich jetzt noch unendlich viel über den Urlaub in Venedig schreiben könnte, mache ich hier Schluß, verrumse mich beim Link und komme bestimmt nochmal mit der einen oder anderen Urlaubserinnerung bei den nächsten Posts an. Da müsst Ihr dann durch ;-)
Alle wichtigen Faktenlinks sind im Text. Ist heute mal anders.

English Summery

Not even a week ago I returned from Venice. It was my first time there and I love looking at the photos I took. What a city! I heard a lot about it, yet I was totally overwhelmed. Venice offered us a lot of different things: Loads of tourists, the Biennale, an endless amount of beautiful buildings and spots, sunshine, Bellini, the funny waiter Roberto, rain, ice cream, good food and even high water. 
But I also had to offer something to Venice. Since I was part of the Wardrobe By Me pattern testing group for the new Boho Tunic Janis and finished my second blouse before the holiday, I packed it in my suitcase. Wardrobe By Me is a pattern maker that I discovered at the beginning of this year and loved the design. My very first pattern was the Frida shorts which was followed by the Susie Slip Dress - one of my favorite dress patterns. The freebook Hera was one of the last projects from WBM and if I hadn't chosen this mean, nast, slippery chiffon, I would have been easy to sew. 
I was very excited when I read the call for pattern testing and applied for it immediately. Lucky me got in the group and I was very quickly a big fan of Janis and when Christina from WBM announced that there would be a version without ruffles at the bodice, I knew I had to make a second one. At the same time one of my favorite fabric designer got their new collection out and my shop had the fabric in stock. So I bought this wonderful viscose for the Janice, sewed it, packed it in my suitcase and planned to take pictures of it in Venice. My boyfriend who always gives me credit for what I am sewing fell absolutely in love with my Janis. I have never heard him say "This is really nice, I like it" so much as with the Janis. Therefore it wasn't difficult to ask him to take pictures. 
I chose different locations for it. The first one was not a bad location but taking pictures at night doesn't really do the trick. You can see me and the blouse but the background is black. So the next day we tried again. First a little street just opposite our hotel, then at the Canale Grande near Rialto Bridge and the last once in the Giardini, close to the Biennale entrance. 
A little note on the side: In my last blog post I wrote about the different shopping habits for fabrics and I am pretty sure this applies not only to germans butgab also to other nationalities - you end up buying more fabric then you acutally need. And I am also pretty sure that some of you have a big if not even enormous amount of fabrics in stock. When I bought the viscose for the Janis, I actually only wanted to take a look at the new collection from Milliblus (haha!). I even entered the shop and said, "today I am just looking not buying!" and the shop owners looked a me with a look that was like..."yeah, right!!!". So when I stood there with the fabric under my arm asked the sales lady, Uli, to please NOT cut 1,50 m for me, which she kindly did. I then paid for the NOT purchased fabric and took it home, to make my Janis. Technically, Janis is made out of fabric I didn't buy. 
When in Venice, I wanted to look for italien fabric stores. I found two - one small and a larger one. The small one was quite safe as the choice of fabric was limited and expensive. In the larger shop, they had very expensive fabric but also some jerseys for a decent price. When I returned a couple of days later to get some jersey there was this italien sales guy with this incredible italian voice that kind of put me in a trance. Not only did I buy the most expensive jersey in my life (25€/m) but I was also tempted when this guy started to show me other fabrics one of them from Dolce & Gabbana...  I didn't even dare to ask for the price, probably couldn't think of the right italian words because when I touched it, it was like heaven. There was a bit of common sense left  in me and it screamed "get out of this shop, NOW!!!" So I murmured " grazie mille... paradiso... ritorno...", grabbed my jersey and left.
But back to Janis. I will probably never be able to make this Boho Tunic out of original fabric from Dolce & Gabbana although she deserves it. Janis comes in a number of varieties, like different neck lines, arm lengths, ruffles etc. I even made a very basic Janis today out of a kind of summer sweat. 
Thank you,  Christina! It was a pleasure to be on the team and I am sure I will make some more Janis Boho Tunics because this style is a Must-Have at the moment. I saw so many blouses in Venice that were similar but a lot more expensive. 
You can purchase the Ebook Janis right here: Wardrobe by Me
Denkt dran, morgen ist Freitag!
Eure
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